Krümel, die pieken!

28.01.2017

Cookies (Kekse) sind was Tolles. Richtig eingesetzt, sind sie sinvolle Helfer in Formularen und Online-Shops. Doch an falschen Orten können diese Krümel pieken. So kann z.B. ein Cookie innerhalb einer Shopseite genutzt werden, um eine Anzeige innerhalb einer Partner-Websites anzuzeigen. Und Sie wundern sich dann, warum genau die paar Schuhe überall erscheinen, die Sie tags zuvor im Shop angesehen haben. Räumen Sie auf! Fegen Sie die Krümel weg, indem Sie Cookies löschen und den Cache (Zwischenspeicher) leeren.

Mit der Zauberformel Strg + Umschalt + Entf. machen Sie den Cookies den Garaus. Diese Tastenkombination öffnet bei den bekanntesten Browsern (Chrome / Firefox / IE) das Einstellungsfenster der Browserchronik. Löschen SIe die Cookies und den Cache und schon sind Sie die lästige Werbung erst einmal los.

Wer ärgert sich nicht über Spammails?

20.01.2017

Fragen Sie sich wieso ausgerechnet Sie immer mehr von dieser ungewünschten Post erhalten?

Ein wichtiger Lieferant für den Spam-Roboter sind die Adressen der To- und CC-Zeile. Also die Art des Mailens selbst.
Jedes Mailprogramm hat 3 Eingabefelder für Adressen: Als erste die To: Zeile. Hier sollte nur eine Adresse stehen, die des Hauptansprechpartners (bzw. die eigene). In der CC-Zeile sollten dann alle Empfänger stehen die dem ersten Adressaten persönlich bekannt sind und zustimmen, dass sie eine Kopie der Mail erhalten.

Für alle anderen Situationen, insbesondere bei Massenmails, gilt es die Adressen in die BCC-Zeile zu schreiben. Denn die ist für die anderen Empfänger nicht sichtbar und für Spam-Robots nicht auslesbar. Jede Adresse wird einzeln abgearbeitet. Denn der Datenschutz sollte auch hier bedacht werden. Sie würden die private Telefonnummer Ihrer Freundin doch auch nicht Ihrem gesammten Sportverein mitteilen wollen.

Es benötigt nur einen "verseuchten" PC bei den Empfängern und schon freuen sich alle anderen Adressanten der To- und CC Zeile über neue Post von Unbekannten. Und leider auch über weniger nette Trojaner.

​Passworte müssen nicht merkbar sondern sicher sein

14.01.2017

Wie oft höre ich aus dem Bekanntenkreis: "Ich habe nur ein Passwort für alles und das kann ich mir im Kopf merken". Und dann wohl möglichst auch mit dem Namen des Hundes oder der Frau? Oh je! Dabei wird mir ganz schwindelig. Ich hoffe Sie gehören nicht zu den Personen, die ebenso denken und handeln.

Seit Jahrzehnten weisen Dienste immer wieder darauf hin, nur absolut sichere* Zugangsdaten zu wählen. Auch und gerade für vermeintlich einfache Bereiche wie Online-Shops.

Überlegen Sie einmal wie Passworte geknackt werden. Mit Sicherheit nicht durch eine Person die an einem PC sitzt und ausprobiert. Das war vielleicht einmal 1980 so. Bereits 2013 schaffte es ein einfacher PC innerhalb einer Sekunde etwa vier Milliarden Rechnungen durchzuführen (t-online 2013). Wie lange dauert es zum Beispiel Ihrer Meinung nach, die Wortkombination "Marianne1963" zu knacken? Eine gute Zigarettenlänge -> Maximal 14 Minuten

Wie sollten Passworte aufgebaut sein?

Auszug aus der Informationsseite der BSIFB:

  • Mindestens acht Zeichen, je länger je besser
  • Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen (?!%+) und Ziffern
  • ohne persönlichen Bezug
  • ohne jeglichen Sinn

Verwahren Sie Ihre Passworte sicher, verwenden Sie für jeden Zugang ein eigenes Passwort und aktualisieren Sie dieses regelmäßig.

Tipp: Nutzen Sie ein verschlüsselten Passwort-Stick mit einem Programm (z.B. Tipp Heise.de Keypass). Damit verwahren Sie alle Passworte und merken sich nur ein Master-Passwort. Ein Passwort mit Eselsbrücke darf dann auch 12 Zeichen, Umlaute Zahlen und Sonderzeichen haben.

Hier ein Beispiel der BSIFB:

"Morgens stehe ich auf und putze mir meine Zähne drei Minuten lang." Nur die ersten Buchstaben: "MsiaupmmZdMl". "i und l" sieht aus wie "1", "&" ersetzt das "und": "Ms1a&pmmZ3M1".

Testen Sie es selbst einmal auf dieser Seite von Kaspersky mögliche Kombinationen (keine echten Passworte!)

UND wichtig!

Deaktivieren Sie die Option "Passwörter speichern" in Ihrem Browser.

Jeder ist gerne an der Spitze

10.01.2017

Sie haben eine Website und finden sie optisch ansprechend. Leider findet man sie in den Suchmaschinen nicht. Prüfen Sie doch mal ob Sie folgenden Basisaktionen in Ihrem Web umgesetzt haben:

  • Sie aktualisieren den Inhalt Ihre Seiten mindestens einmal im Monat
  • Sie haben die Begriffe (Keywords) die Ihre Kunden bei Google und Co. eingeben, häufig in Ihren Texten eingebunden.
  • Ihre Website ist bei Google angemeldet und über andere Websites verlinkt, so dass Google sie finden kann.
  • Sie haben selbst viele Linkverzweigungen innerhalb Ihrer Wesite.
  • Meta-Beschreibungen haben aussagekräftige Texte, die sich im Inhalt wiederfinden
  • Die Seitentitel stimmen mit den Inhalten der Seite überein
  • Identische Textblöcke oder gar vollständige Seiteninhalte sind nicht doppelt in Ihrer Website vorhanden
  • Sie haben ein Google-Konto und darüber eine Sitemap eingebunden

Sie wissen es nicht? Ich helfe Ihnen auf die Sprünge!

Was Sie wissen wollen?!

Hier finden Sie regelmäßig aktuelle Themen rund um das Web, Emails und Medien im Allgemeinen. Oft sind es Antworten auf Fragen die man sich nie gestellt hat, deren Antworten man aber schon immer hören wollte.

Zudem wird mein Blog eine Plattform sein um neue Websites vorzustellen und befreundete Sites zu featuren.